Hochpräziser Wasser-Druck- und Tiefensensor mit Temperaturmessfunktion
Technische Daten
Grundlegende Informationen
Kernmodell: MS583730BA01-50
Sensortyp: Absoluter digitaler Druck-/Höhenmesser
Messleistung
Druckmessbereich: 30 bar (entspricht 30.000 mbar)
Überdruckbereich: 50 bar
Messgenauigkeit (Druck): ±1,5 mbar
Auflösung (Druck): 0,2 mbar
Ausgang/Wandlung: 24-Bit-ADC (Analog-Digital-Wandler)
Temperaturmessbereich: -20 bis 85 °C (entspricht -4 bis 185 °F)
Aktualisierungsrate: 0,5 ms (typisch)
Elektrische Eigenschaften
Versorgungsspannung: 1,5–3,6 V
Spitzenstrom: 1,25 mA
Physikalische und Umgebungseigenschaften
Gehäusematerial: Aluminiumlegierung
Empfohlener Durchmesser der Montagebohrung: 8 mm mm
Modulabmessungen (Beispielverpackung): 75,5 mm (L) × 20 mm (B)
Kabellänge: 25 cm ± 5 cm
Sensorgewicht: 7 kg (Aluminiumlegierung)
Schnittstelle und Kommunikation
Ausgangsschnittstelle: I²C (Integrated Circuit Interconnect Bus)
Pinbelegung (Kabelfarben):
Schwarz (GND)
Rot (VCC)
Gelb (SCL)
Grün (SDA)
Konformität
Umweltzertifizierung:
Entspricht RoHS 2011/65/EU (einschließlich der Ausnahmeregelung für bleifreie Produkte)
Entspricht ELV 2000/53/EG (einschließlich der Ausnahmeregelung für bleifreie Produkte)
Beschränkungen für gefährliche Stoffe:
Frei von REACH-SVHC-Stoffen
Bromgehalt < 900 ppm
Frei von BFR/CFR/PVC
01 Elektrische Anschlussanleitung
a. Pin- und Spannungsbelegung: Dieser Sensor verwendet ein 4-Pin-Design. Die Kabelfarben entsprechen festen Funktionen: Schwarz für GND (Masse), Rot für VCC (3,3-V-Versorgung), Gelb für SCL (serieller Takt) und Grün für SDA (serielle Daten). Der Anschluss von VCC an 5 V oder andere nicht spezifizierte Spannungen ist strengstens untersagt, da dies den internen 24-Bit-ADC-Chip beschädigt. Bei Anschluss an ein Gerät mit 5-V-Logikpegel (z. B. Arduino UNO) muss eine zusätzliche 3,3-V-auf-5-V-I²C-Pegelwandlungsschaltung installiert werden; ein direkter Anschluss ist nicht zulässig.
b. I²C-Schnittstellenkonfiguration: In manchen Anwendungen muss ein 4,7-kΩ-Pull-up-Widerstand in Reihe mit den SCL- und SDA-Pins geschaltet und an eine 3,3-V-Versorgung angeschlossen werden, um eine stabile Kommunikation zu gewährleisten. Die empfohlene I²C-Kommunikationsdistanz beträgt ≤ 40 cm. Für Übertragungen über sehr große Entfernungen muss ein I²C-Erweiterungsmodul verwendet werden, um Datenverlust oder Kommunikationsunterbrechungen zu vermeiden.
02 Installations- und Schutzanforderungen
a. Allgemeine Installationsspezifikationen: Aufgrund der geringen Größe des Sensors muss dieser an einem stabilen, vibrationsfreien Ort installiert werden, um Beschädigungen durch äußere Einwirkungen zu vermeiden. Ist der Sensor in ein abgedichtetes Gehäuse integriert, muss die Daten-/Stromkabelschnittstelle am Sensorende abgedichtet werden (z. B. mit wasserfestem Silikonfett), um das Eindringen von Flüssigkeiten zu verhindern.
b. Besondere Anforderungen für den Unterwassereinsatz: Bei Unterwasseranwendungen (z. B. ROV/AUV, Aquakultur usw.) müssen Sensorkörper und Anschlüsse vollständig wasserdicht sein. In flachen Gewässern kann der Sensor vollständig untergetaucht werden, das Datenkabel muss jedoch mit wasserdichtem Klebeband umwickelt oder mit einem wasserdichten Stecker versehen werden. Es ist strengstens verboten, den Sensor ohne geeignete Abdichtungsmaßnahmen direkt in Flüssigkeiten einzutauchen, da dies zu Kurzschlüssen und damit zu Schäden am Gerät führen kann.
03 Einschränkungen der Umweltverträglichkeit
a. Temperatur- und Druckbereichsanpassung: Der Nennbetriebstemperaturbereich dieses Sensors liegt zwischen -20 °C und 85 °C (-4 °F bis 185 °F). Der Einsatz des Sensors außerhalb dieses Temperaturbereichs ist strengstens untersagt, da dies zu einer verminderten Messgenauigkeit oder zu Hardwareausfällen führen kann. Das passende Messbereichsmodell muss anhand des jeweiligen Anwendungsfalls ausgewählt werden. Das Modell mit 2 bar Messbereich (MS583702BA01-50) eignet sich für Anwendungen mit niedrigem bis mittlerem Druck (z. B. Teichwasserstand und Flachwasserüberwachung), während das Modell mit 30 bar Messbereich (MS583730BA01-50) für Anwendungen mit hohem Druck (z. B. Industriehydraulik und Wassertiefenmessung bis 300 m) geeignet ist. Anwendungen mit unterschiedlichen Messbereichen sind strengstens untersagt.
b. Schutz vor Korrosion: Obwohl das Sensorgehäuse eine grundlegende Korrosionsbeständigkeit aufweist, muss bei längerem Kontakt mit stark sauren oder alkalischen Flüssigkeiten (z. B. Industrieabfällen und hochkonzentrierten Desinfektionsmitteln für die Aquakultur) eine zusätzliche Korrosionsschutzhülle angebracht werden, um Rostbildung am Gehäuse und damit verbundene Beeinträchtigungen der Messgenauigkeit zu verhindern.
04 Debugging und Betriebsspezifikationen
a. Vorbereitung des Host-Debuggings: Beim Anschluss des USB-TTL-Seriell-Port-Moduls an den Computer muss zunächst der entsprechende Treiber installiert werden. Bei Verwendung des CH340-Moduls installieren Sie bitte den „3-in-1-Treiber“, bei Verwendung des CP2102-Moduls den „6-in-1-Treiber“. Überprüfen Sie nach der Treiberinstallation die serielle Portnummer (z. B. COM5) im „Geräte-Manager – Anschlüsse“.
b. Einstellungen für die serielle Schnittstelle: Bei Verwendung einer Software zur Fehlerbehebung an der seriellen Schnittstelle, wie z. B. SSCOM 5.13.1, muss die Baudrate auf 115200 bps, die Datenbits auf 8 Bit, die Stoppbits auf 1 Bit eingestellt und die Parität deaktiviert werden. Bitte deaktivieren Sie die Option „HEX-Anzeige“ (da der Sensor Daten im ASCII-Format ausgibt). Nach dem Klicken auf „Serielle Schnittstelle öffnen“ sendet das Gerät automatisch Temperatur- und Druckdaten. Es sind keine zusätzlichen Steuerbefehle erforderlich, um Druck- und Tiefendaten zu erfassen.
c. Regeln für die Verwendung von AT-Befehlen: Vor der Ausführung von AT-Befehlen (z. B. Kalibrierung oder Einstellung der Datenrate) muss zunächst der Befehl „AT+CFG“ gesendet werden, um in den Konfigurationsmodus zu gelangen. Beim Senden dieses Befehls muss die Option „Zeilenumbruch und Wagenrücklauf hinzufügen“ aktiviert sein. Bei der Einstellung der Datenrate (AT+RRATE=%d) muss der Wert zwischen 10 und 60000 ms liegen. Beim Einstellen des Filter-K-Werts (AT+KFILT=%.2f) muss der K-Wert zwischen 0 und 1,0 liegen (je näher der K-Wert an 1 liegt, desto stabiler sind die Daten, aber desto langsamer ist die Reaktionszeit). Nach Abschluss des Vorgangs müssen Sie „AT+EXIT“ senden, um den Konfigurationsmodus zu verlassen.




